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VLN 8: Schnabl Engineering glücklos beim Saisonfinale

19-10-2015

VLN 8: Schnabl Engineering glücklos beim Saisonfinale

Nach drei Podestplätzen ist der Erfolgsfaden gerissen. Doch das Falken Motorsports Team geht trotz eines unglücklichen letzten Saisonlaufs mit positiver Stimmung in die Winterpause. Denn dem von Schnabl Engineering betreuten Rennprojekt war es in diesem Jahr gelungen, beim berühmten 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife auf Platz drei zu fahren. Darüber hinaus wurde das Fahrzeug mit der Startnummer vier bei zwei Läufen zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring jeweils auf Platz zwei abgewinkt und schrammte einmal als Vierter nur knapp an einem weiteren Podestergebnis vorbei.

Die Teilnahme am 55. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen stand für das Falken Motorsports Team jedoch unter keinem guten Stern. Denn nach technischen Problemen und einer Reparaturpause in der Box sahen Peter Dumbreck und Martin Ragginger im Porsche 911 997 GT3 R das Ziel des Vierstundenrennens mit drei Runden Rückstand nur auf Position 58. „Das ist natürlich ein bescheidender Abschluss unserer starken Saison 2015“, sagt Teamchef Sven Schnabl. „Ein weiterer Podestplatz wäre natürlich schön gewesen, aber es sollte nicht sein.“

Dumbreck und Ragginger hatten den markanten blau-grünen Rennwagen im Qualifying in 8:08.481 Minuten auf den elften Startplatz gestellt und waren im Rennen zunächst gut vorangekommen. Nach Runde fünf kam Dumbreck auf Position acht liegend zum ersten planmäßigen Boxenstopp herein. Doch dann schlug der Defektteufel zu: Beim Losfahren nach dem Service riss hinten links die Antriebswelle. Der Falken Motorsports Porsche musste daher in die Garage zurückgeschoben werden, kehrte aber bereits nach nur einer halben Stunde zurück auf die Strecke. Die Mannschaft hatte in Rekordzeit eine neue Antriebswelle eingebaut. „Da haben unsere Mechaniker ganze Arbeit geleistet“, meint Teamchef Schnabl anerkennend.

Sukzessive arbeiteten sich Dumbreck und Ragginger in der verbleibenden Zeit nach vorn, nachdem sie durch ihre Zwangspause in der Box bis auf Rang 135 zurückgefallen waren. „Unsere Fahrer haben eine solide Leistung erbracht“, sagt Schnabl. „Unser Speed war ebenfalls sehr gut. Nur leider hat es dieses Mal nicht für ganz vorn gereicht.“ Mit einer persönlich schnellsten Rennrunde von 8:16.329 Minuten deuteten Dumbreck und Ragginger allerdings an, dass der Porsche mit der Startnummer 4 auch beim achten VLN-Saisonlauf für einen Spitzenplatz in Frage gekommen wäre.

Der Rennstall gewann aber immerhin noch wichtige Erkenntnisse für die Zukunft. „Wir haben das Rennen nach dem Reparaturstopp auch zu Testzwecken genutzt“, sagt Teamchef Schnabl. „Unser Partner Falken hat uns wieder einmal ausgezeichnete Reifen zur Verfügung gestellt, die wir ausgiebig testen konnten.“ Und bereits am Freitag war das Team mit dem neuen Porsche 911 GT3 R Testträger auf die Strecke gegangen, um erste Erfahrungen für die kommende Saison zu sammeln. „Dann wollen wir wieder neu angreifen und peilen unseren ersten VLN-Laufsieg an“, meint Schnabl.

Das Falken Motorsports Team lässt die beiden finalen Läufe zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring planmäßig aus und nimmt den Rennbetrieb erst in der Saison 2016 wieder auf.

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