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Schnabl Engineering mit drittem Podestplatz in diesem Jahr

07-09-2015

Schnabl Engineering mit drittem Podestplatz in diesem Jahr

Das berühmte Eifelwetter schlug zu. Doch selbst Regen und Nebel hielten das Falken Motorsports Team beim Opel 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen nicht davon ab, zum dritten Mal in diesem Jahr auf das Podest zu fahren. Wolf Henzler und Alexandre Imperatori kamen beim Saisonhöhepunkt der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring nach sechs Rennstunden auf Position zwei über die Ziellinie und bestätigten damit die starke Form des von Schnabl Engineering betreuten Rennprojekts. In diesem Jahr hat die Mannschaft bereits einen zweiten und einen vierten Platz erzielt und war beim legendären 24h-Rennen an der Nürburgring-Nordschleife auf Rang drei gelandet.

„Natürlich wäre es schön, endlich einmal einen Sieg einzufahren. Doch dieser zweite Platz ist aller Ehren wert, schließlich ist es bereits unser drittes Top-3-Ergebnis in diesem Jahr“, sagt Teamchef Sven Schnabl. „Wir dürfen also schon jetzt von einer sehr erfolgreichen Saison sprechen, wenngleich das i-Tüpfelchen darauf noch fehlt. Aber unser Fokus gilt trotzdem den Vorbereitungen für 2016.“ Und der siebte VLN-Lauf des Jahres hielt wieder einige Lektionen und wichtige Erkenntnisse für das Falken Motorsports Team bereit.

Schon im Zeittraining hatten Henzler und Imperatori mit wechselhaften Wetterverhältnissen zu kämpfen gehabt, stellten ihren Porsche Carrera 997 GT3 R aber trotz rutschiger Fahrbahn und einiger Nebelschwaden in 8:24.403 Minuten auf die zweite Startposition. Mit geschnittenen Slicks rollte das Fahrzeug mit der Nummer 4 daraufhin in die Startaufstellung, wurde dort aber von einem heftigen Regenschauer überrascht. Startfahrer Henzler hatte prompt alle Mühe, sich auf den ersten Runden zu behaupten und fiel alsbald aus den Top 10 heraus. „Weil wir in der Startaufstellung nicht mehr die Reifen wechseln durften, waren wir im Rennen anfangs unterlegen“, meint Sven Schnabl. Doch mit dem Wetter besserten sich auch die Chancen des Falken Motorsports Teams: Auf abtrockender Strecke drehte das markante blau-grüne Auto die zwischenzeitlich schnellste Runde und lag bereits zur Rennhälfte wieder in den Top 3. Fortan kämpften Henzler und Imperatori in der Spitzengruppe.

Im mit sechs Stunden längsten Rennen der VLN-Saison 2015 bewies die Falken Motorsports Mannschaft wieder einmal Nervenstärke und perfektes Teamwork. „Unser Fahrzeug lief wie ein Uhrwerk. Und erstmals wurden wir nicht in Zwischenfälle verwickelt“, sagt Teamchef Sven Schnabl. „Unser Partner Falken hat uns eine neue Reifenkonstruktion zur Verfügung gestellt, die sich auf Anhieb bewährt hat. Die Reifen waren klasse, ebenso die Arbeit der Crew bei den Boxenstopps. Gegen Mercedes kamen wir allerdings nicht an.“ Und so kreuzte Schlussfahrer Henzler die Ziellinie bei Rennende mit einem Rückstand von 1:28.870 Minuten auf das Siegerauto, aber fast zwei Minuten vor den Drittplatzierten. Im Schnitt raste das Falken Motorsports Team beim siebten VLN-Lauf des Jahres mit 177,971 km/h um die Nürburgring-Nordschleife und erzielte in 8:12.713 Minuten die drittschnellste Rennrunde.

Und schon in wenigen Wochen kehrt die Mannschaft von Schnabl Engineering an die berühmte „Grüne Hölle“ zurück. Dann startet das Team beim 55. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen, dem achten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, das wieder über die übliche Distanz von vier Stunden ausgetragen wird.

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