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Schnabl Engineering beschließt Nordschleifen-Saison mit Platz vier

23-10-2017

Schnabl Engineering beschließt Nordschleifen-Saison mit Platz vier

Zum Schluss noch einmal richtig schnell: Schnabl Engineering hat seinen letzten Einsatz für Falken Motorsports in diesem Jahr mit Bravour gemeistert und beim Finale der VLN Langstrecken-Meisterschaft 2017 auf der legendären Nürburgring-Nordschleife beide Autos in die Top 12 gebracht. Klaus Bachler und Romain Dumas steuerten den Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 4 im 42. DMV Münsterlandpokal auf den vierten Gesamtplatz. Ihre Teamkollegen Peter Dumbreck und Stef Dusseldorp im BMW M6 GT3 mit der Nummer 3 wurden auf Position elf gewertet.

„Am Ende unserer bisher erfolgreichsten Saison war das noch einmal ein gutes Ergebnis“, sagt Teamchef Sven Schnabl. „Der Speed war prima, die Autos ebenfalls und das Team hat nochmals klasse Arbeit geleistet. Alles in allem ist es ein versöhnlicher Abschluss für unser starkes Jahr.“

Schon im Qualifying hatten die beiden Falken-Fahrzeuge mit guten Rundenzeiten überzeugt. Dumbreck/Dusseldorp fuhren schneller denn je mit dem BMW und sicherten sich in 8:04,030 Minuten Startplatz vier für das vierstündige Rennen. Mit 8:07,801 Minuten klassierten Bachler/Dumas den Porsche im Zeittraining auf Position sechs.

Bei typischem Eifelwetter – kurz vor dem Start zum letzten VLN-Lauf des Jahres hatte es geregnet – gingen die beiden Autos von Falken Motorsports auf Regenreifen ins Rennen und kämpfen von Anfang an in der Spitzengruppe mit. Dann jedoch wurde der Falken-BMW aufgrund eines Sensorfehlers an die Box gezwungen und verlor wichtige Minuten. „Der Defekt führte zum Ausfall von ABS und Traktionskontrolle“, erklärt Sven Schnabl. „Erst als der Sensor gewechselt war, konnten wir das Rennen wieder aufnehmen, allerdings mit fast einer Runde Rückstand auf die Führenden. Damit war ein Topergebnis mit dem BMW nicht mehr möglich, zumal wir am Ende noch einen zusätzlichen Boxenstopp einlegen mussten.“

Bachler/Dumas lagen dagegen aussichtsreich im Rennen und überzeugten speziell auf feuchter Strecke mit hervorragenden Rundenzeiten auf geschnittenen Slicks. Doch auch das zweite Falken-Fahrzeug hatte kein Rennglück: „In der dritten Rennstunde büßten wir im Verkehr bei einer unglücklichen Konstellation im dritten Sektor gut 50 Sekunden ein“, sagt Teamchef Sven Schnabl. „Bis zu diesem Zeitpunkt waren wir ein Siegkandidat mit dem Porsche. Danach aber waren unsere Chancen auf einen Postplatz dahin.“ Mit einem Rückstand von 2:09 Minuten auf die Sieger von Manthey Racing erreichte der Falken-Porsche mit Bachler/Dumas nach 28 Runden das Ziel auf Rang vier, während das Schwesterauto mit Dumbreck/Dusseldorp auf Platz elf eine komplette Runde auf die Spitze einbüßte.

Wenngleich dem Team das fünfte Podestergebnis in diesem Jahr verwehrt blieb, zeigt sich Sven Schnabl zufrieden mit dem Abschneiden beim VLN-Saisonfinale. „Mit ein bisschen Glück wäre deutlich mehr drin gewesen. So sind wir ein Stück weit unter Wert geschlagen worden“, meint er. „Wir haben aber gerade bei diesen Mischbedingungen wieder einiges über die Reifenwahl und unsere Falken-Pneus gelernt. Außerdem ist es uns gelungen, wichtige Erkenntnisse über das Setup unserer Stoßdämpfer zu sammeln. All dies dürfte uns mit Blick auf das 24-Stunden-Rennen 2018 zugutekommen.“

Schnabl Engineering als Einsatzteam von Falken Motorsports auf der Nürburgring-Nordschleife geht mit einer starken Bilanz in die Winterpause: Die Mannschaft um Sven Schnabl erzielte 2017 auf der wahrscheinlich anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt nicht nur eine Pole-Position und ihren ersten VLN-Gesamtsieg, sondern darüber hinaus noch drei weitere Podestplätze und fuhr mit dem BMW M6 GT3 und dem Porsche 911 GT3 R bei acht von neun Auftritten in die Top 10. Zudem erreichte Falken Motorsports beim Saisonhöhepunkt in der „grünen Hölle“, dem 24-Stunden-Rennen, den achten Platz.

„Ich kann mich bei meinem gesamten Team und unseren Partnern nur sehr herzlich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit bedanken“, sagt Sven Schnabl. „An diese Leistung wollen wir in der Saison 2018 auf der Nürburgring-Nordschleife unbedingt anknüpfen.“

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