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Rennpech verhindert dritten Podestplatz in Folge für Schnabl Engineering

24-08-2015

Rennpech verhindert dritten Podestplatz in Folge für Schnabl Engineering

Platz drei war schon zum Greifen nah. Doch am Ende kam das Falken Motorsports Team beim sechsten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring nicht über Rang vier hinaus. Damit verpassten Martin Ragginger und Alexandre Imperatori im Porsche Carrera 997 GT3 R den dritten Podestplatz in Folge nur knapp – weil ihr Fahrzeug ausgerechnet in der Schlussrunde des vierstündigen Rennens einen Reifenschaden erlitten hatte. Glück im Unglück: Ragginger konnte einen Unfall vermeiden und brachte den Porsche noch über die Ziellinie. „Das war wichtig“, sagt Teamchef Sven Schnabl. „Aber Rang vier ist natürlich undankbar. Die Mannschaft hätte in diesem Rennen einen Podestplatz verdient gehabt.“

Denn das 38. RCM DMV Grenzlandrennen hatte für das Falken Motorsports Team überaus positiv begonnen: In der Qualifikation war der blau-grüne Porsche mit der Startnummer vier regelrecht um die Nürburgring-Nordschleife geflogen und hatte mit Soft-Reifen eine neue Saisonbestleistung erzielt. 8:05.772 Minuten mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 180,514 km/h bedeuteten den vierten Startplatz, lediglich 2,968 Sekunden hinter dem dominierenden Mercedes-Benz SLS AMG GT3. „Diese Rundenzeit war gigantisch“, meint Schnabl. Und entsprechend zuversichtlich gingen Ragginger und Imperatori in das anschließende 4h-Rennen.

Startfahrer Imperatori verbesserte sich gleich zu Beginn auf den dritten Platz und drehte mit 8:10.006 Minuten die zweitschnellste Rennrunde. Kurz darauf musste er jedoch einen Rückschlag hinnehmen: Vor ihm hatte sich ein Konkurrent gedreht und war so unglücklich zurück auf die Strecke geschleudert worden, dass der Falken Motorsports Fahrer nicht mehr ausweichen konnte. Es kam zur Kollision, bei der die Frontpartie des Porsche Carrera beschädigt wurde. Imperatori konnte das Rennen allerdings fortsetzen. Und dank der guten Arbeit der Boxenmannschaft fuhr das Auto mit der Startnummer vier selbst nach einer Reparatur noch konkurrenzfähige Rundenzeiten. Zwischenzeitlich lag das Falken Motorsports Team aufgrund der unterschiedlichen Strategien sogar für einige Runden in Führung, ehe Schlussfahrer Ragginger an dritte Stelle liegend in den letzten Stint ging.

Wenige Augenblicke vor Ablauf der Zeit ließ jedoch plötzlich der Druck im linken Hinterreifen nach, sodass Ragginger seine Geschwindigkeit erheblich reduzieren und einen Verfolger passieren lassen musste. Auf nur drei Rädern war Platz drei nicht zu halten und Ragginger kam mit einem Rückstand von 4:35.013 Minuten auf das Siegerauto als Vierter über die Ziellinie. „Wir sind vermutlich über ein Trümmerteil gefahren, was einen Reifenschaden hervorgerufen hat“, erklärt Teamchef Schnabl. „Das war Pech. Aber das Rennen endet eben erst bei der Zielflagge. Es ist schade, dass es uns nicht gelungen ist, zum dritten Mal in Folge auf das Treppchen zu fahren. Doch mit unserer Leistung dürfen wir trotzdem zufrieden sein. Unser Auto lief prima, die Falken Reifen waren topp und alles hat sehr gut funktioniert. Gegen die Mercedes-Fahrzeuge vor uns war aber nichts auszurichten. Der dritte Platz wäre daher unser Maximum gewesen.“

Bereits in wenigen Tagen kehrt das Falken Motorsports Team auf die altehrwürdige Nordschleife zurück und startet beim Opel 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, dem siebten Lauf der diesjährigen VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Dann geht es für das von Schnabl Engineering betreute Rennprojekt um das dritte Top-3-Ergebnis in diesem Jahr. Beim berühmten 24h-Rennen im Mai hatte Falken Motorsports den dritten Rang belegt und war bei der darauf folgenden 46. Adenauer ADAC World Peace Trophy im Juli auf Position zwei abgewinkt worden.

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